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"Das abtropffende Wasser ist gantz Crystall-klar / dessen Geschmack und Geruch / wie schon gemeldt / subtil schweffelig."

W.C. Wölfing, 1715


"Man nennet diesen Ort die Grotte, nicht nur wegen der unterschiedenen schönen weissen und vielförmig gestalteten Felsen, sondern auch wegen des vielen Wassers, welches hier abtropfet, und sich in solchen Felsen von unterschiedener Tiefe und Grösse, als in Schalen sammelt."

M.G.F. Rösler, 1790


"Der Fels, der sie bildet, wird aufgrund mangelnden Halts eingestürzt sein, und wird diese umfangreichen steinernen Gewölbe zurückgelassen haben, die aus diesem Ort eine tiefe Höhle zu machen scheinen, in der man nicht alle Windungen zur Höhe hin entdecken kann."

L' Abbé Mozin, 1803


"Es ist übrigens wohl möglich, daß die Höhle, wie dies bey den meisten Höhlen der Alp der Fall ist, in unbekannten und unzugänglichen Klüften sich fortsetzt, und es ist sogar wahrscheinlich; denn ... eine starke Viertelstunde von der Höhle, gibt der Hufschlag  des Pferdes denselben hohlen Ton von sich, wie über der Höhle selbst."

OAB, 1824


"Nicht gewaltige Hochfluten, nicht brausende Gebirgswasser oder sonstige Katastrophen brauchen wir zur Erklärung der Höhlenbildung, sondern nur unendlich lange Zeiträume,  in welchen der Wassertropfen ebenso ruhig und stetig, wie heute noch, gearbeitet hat und langsam, aber sicher Stückchen für Stückchen des Kalkgesteins auslaugt und fortführt."

OAB, 1893